06.12 2011

Halbdurchlässige Spiegel – vielfältig einsetzbar

Spiegel, die als halbdurchlässig bezeichnet werden, unterscheiden sich von gewöhnlichen Spiegeln darin, dass sie nur auf einer Seite das darauf fallende Licht reflektieren. Auf der anderen Seite hingegen kann das Licht durchdringen. Das heißt, dass die Licht reflektierende Seite undurchsichtig ist, die andere dagegen ermöglicht ungehinderte Durchsicht.

Diese Eigenschaften machen diese Spiegel so wertvoll für Einsatzgebiete, in denen es darum geht, Vorgänge in einem Raum zu beobachten, ohne dass die beobachteten Personen davon in Kenntnis gesetzt werden. Der Spiegel findet deshalb ein häufiges Einsatzgebiet in Verhaltensforschungsinstituten, psychologischen Therapiezentren oder bei Kriminologen.

Immer häufiger sind halbdurchlässige Spiegel, die auch semipermeable Spiegel genannt werden, auch im Alltag zu finden. Zum Beispiel werden sie anstelle von herkömmlichen Fenstern an voll verglasten Gebäuden angebracht. Dadurch ist der Ausblick aus dem Inneren des Gebäudes gewährleistet und zudem fällt genügend Tageslicht nach innen, sodass tagsüber überwiegend auf elektrische Beleuchtung verzichtet werden kann. Gleichzeitig dringt aus dem Inneren des Gebäudes kein Licht nach Außen, was einen optimalen Sichtschutz bietet.

Immer mehr Privatpersonen nehmen sich ein Beispiel an dieser Art von Fassadenverkleidung, die zum Beispiel häufig an Bürogebäuden zu finden ist. So sind semipermeable Spiegel als Wintergartenverkleidung beliebt, da sie gleichzeitig die Eigenschaften der Helligkeit und Aussicht bieten und gleichzeitig vor neugierigen Blicken schützen. Auch beim Neubau von Erdgeschosswohnungen werden semipermeable Spiegel immer häufiger eingebaut, da sie einem Sichtschutz mit Gardinen gegenüber den Vorteil haben, den ungehinderten Ausblick von Innen zu bieten.

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